Madelyn Gardner

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Künstliche Intelligenz bietet viele großartige Vorteile, die Werbetreibenden helfen, kreative und überzeugende Inhalte zu erstellen. Doch wie bei jeder guten Sache gibt es auch einige Nachteile. 

Wir wollten wissen, womit Marketer am meisten zu kämpfen haben, wenn sie KI-Tools einsetzen, um den Prozess der Inhaltserstellung zu verbessern. Laut unserer Umfrage unter 127 Fachleuten gibt es vier spezifische Hindernisse, auf die sie am häufigsten stoßen:

  1. Prompts richtig anpassen
  2. Inhalte erstellen, die das Publikum braucht und verdient
  3. KPIs messbar durch KI-generierte Inhalte pushen 
  4. KI-Tools nicht überlasten

Da KI nun Teil unserer Marketing-Welt ist, müssen wir lernen, diese Herausforderungen zu überwinden, um die bestmögliche Erfahrung – und den bestmöglichen Content – zu erzielen. Lassen Sie uns jede dieser Herausforderungen aufschlüsseln und Lösungen besprechen, die helfen können. 

Hürde Nr. 1: Prompts richtig anpassen

KI folgt Weisungen nahezu wortwörtlich, was bedeutet, dass die richtige Ausgabe damit beginnt, wie Sie sie auffordern, etwas zu tun. Ganz gleich, ob Sie hoffen, dass die KI bestimmte Markenrichtlinien befolgt oder ein bestimmtes Inhaltsformat erstellt – z. B. ein Whitepaper, einen Blog oder ein E-Book – auf den Prompt kommt es an

Tatsächlich gaben 72 % der Befragten an, dass dies die größte Herausforderung bei der Erstellung guter Inhalte mit KI ist, gefolgt von Personalisierung (54 %) und der Erstellung bestimmter Content-Formate (24 %). Wie ein Befragter es ausdrückte: „Es ist schon kompliziert, die KI dazu zu bringen, sich alle Teile der Anweisungen zu merken. Ich musste verschiedene Bots entwickeln, die verschiedene Teile des Prozesses abdecken“.

Und da die KI kein Mensch ist, nimmt sie nicht immer die Feinheiten und Nuancen menschlicher Kommunikation auf, wie wir es tun würden. Um diese Stimmung einzufangen, erwähnte eine Befragte: „Die Erstellung von Inhalten für einen Nischenmarkt, der sehr spezifisch und nuanciert ist, ist echt kompliziert.“

Ein anderer Teilnehmer fügte hinzu: „Die größte Herausforderung besteht darin, die KI dahin zu bekommen, dass sie nuancierte Details versteht.”

Lösungen

Wie können Marketing-Fachleute also sich selbst und die KI auf Erfolgskurs bringen? Hier sind einige Möglichkeiten, wie Sie Ihre Prompts verbessern können:

Üben, üben, üben

Sie kennen das Sprichwort „Übung macht den Meister“? Nun, das gilt auch für KI. Je mehr Sie mit KI-generierten Inhalten experimentieren, desto besser werden Sie verstehen, wie Sie Prompts für optimale Ergebnisse verfeinern können. Beginnen Sie mit einer einfachen Aufforderung, analysieren Sie die Ergebnisse und optimieren Sie Ihre Anweisungen, um zu sehen, wie kleine Änderungen die Ergebnisse verbessern. 

Darüber hinaus hilft die Wiederholung von Aufforderungen der künstlichen Intelligenz, sich besser an den Ton und Stil Ihrer Marke anzupassen. Wenn es dem ersten Versuch zum Beispiel an Persönlichkeit fehlt, versuchen Sie, Beschreibungen wie „einnehmend“, „witzig“ oder „verbindlich“ hinzuzufügen, um die KI in die richtige Richtung zu lenken.

Lernen Sie bewährte Prompting-Praktiken

Mit der KI verhält es sich wie mit jeder anderen Fertigkeit: Sie müssen sich an bewährte Verfahren halten, um Ihre Ergebnisse zu verbessern. Hier sind einige Tipps, die Sie befolgen sollten:

  • Achten Sie auf Klarheit und Präzision: Zu komplexe oder vage Vorgaben können zu ungenauen Ergebnissen führen. Versuchen Sie statt „ Schreib einen Blog über Cyber-Sicherheit“ lieber „Schreib einen Blogbeitrag mit 1 000 Wörtern über neue Cyber-Sicherheitsbedrohungen für kleine Unternehmen in einem professionellen, aber verständlichen Ton“.
  • Liefern Sie Kontext: KI funktioniert am besten, wenn sie den vollen Überblick hat. Wenn Sie möchten, dass die KI in der Tonlage Ihrer Marke schreibt, füttern Sie sie mit Beispielen aus der Vergangenheit oder beschreiben Sie klar Ihren bevorzugten Stil.
  • Verwenden Sie Schritt-für-Schritt-Anleitungen: Wenn ein einzelner Prompt nicht die gewünschte Tiefe liefert, teilen Sie ihn in kleinere Anfragen auf. Bitten Sie die KI beispielsweise zunächst um eine Gliederung, bevor Sie einen vollständigen Entwurf anfordern.

Verwenden Sie spezifische Content-Marketing-Tools

Allgemeine KI-Modelle wie ChatGPT sind zwar leistungsstark, liefern aber nicht immer die originellsten Inhalte. Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie Tools verwenden, die speziell für Content-Marketer entwickelt wurden oder anderweitig für die Erstellung von Inhalten vorgesehen sind. 

Hürde Nr. 2: Inhalte erstellen, die das Publikum braucht und verdient

Qualitativ hochwertige Inhalte sind entscheidend für den Aufbau einer dauerhaften Beziehung zu Ihrer Zielgruppe. Hinter einer Marke, die sich wie ein vertrauter Freund anfühlt, stehen meist aufschlussreiche Artikel, knallharte Whitepaper und konsistente Inhalte. 

Künstliche Intelligenz ist zwar effizient, spuckt aber nicht immer die Texte aus, die Ihre Zielgruppe verdient. Hier sind einige der größten Bedenken, die die Befragten hinsichtlich der Qualität von KI-Inhalten hatten:

  • Generische oder fade Inhalte: 71 %
  • Dürftige oder irrelevante Inhalte, die nicht den Bedürfnissen der Zielgruppe entsprechen: 42 %
  • Veraltete Quellen und Informationen: 26 %

Viele Menschen haben Schwierigkeiten, den spezifischen Ton und die Ausdrucksweise ihrer Marke zu treffen, wenn sie KI-generierte Texte verwenden: „Es ist schwierig, sicherzustellen, dass der Text authentisch ist und immer noch unsere Markenstimme hat“.

Eine andere Person fügte hinzu: „Ich habe versucht, die KI dazu zu bringen, nicht immer wieder dieselben Wörter zu verwenden, wie z. B. ‚In diesem Blog …‘, ‚Landschaft‘, ‚nicht nur; aber‘ und ‚im Bereich Marketing‘. 

Obwohl es immer wichtig ist, Inhalte vor der Veröffentlichung zu überprüfen, gaben einige der Befragten an, dass KI oft Korrekturen benötigt: „Sie denkt sich gerne etwas aus, auch wenn man sie angewiesen hat, dies nicht zu tun.”

Lösungen

Hier finden Sie einige Möglichkeiten, wie Sie menschliche Arbeit und künstliche Intelligenz miteinander verbinden können, um den bestmöglichen Text zu erstellen:

Den Prompt richtig anpacken

Menschen kennen Markenrichtlinien und rechtliche Anforderungen besser als die KI, aber sie können sie ihr auch vermitteln. Wenn Sie diese Details in Ihre Prompts einbauen, wird sie die notwendigen Anforderungen bei der Content-Erstellung berücksichtigen. Scheuen Sie sich auch nicht, spezifisch zu werden: Weisen Sie die KI an, Datenpunkte einzubeziehen oder Definitionen für komplexe Begriffe zu liefern. 

Re-Prompting für bessere Ergebnisse

KI-generierte Inhalte sind möglicherweise nicht beim ersten Mal richtig. Durch erneutes Auffordern können Sie den Inhalt verfeinern und wiederholen, bis Sie die gewünschten Ergebnisse erhalten. Wenn sich der erste Entwurf zu allgemein anfühlt, bitten Sie die KI, Abschnitte bestimmter oder selbstbewusster umzuschreiben oder mehr branchenspezifische Erkenntnisse hinzuzufügen.

Verwenden speziell entwickelter KI-Lösungen fürs Content-Marketing

Allgemeine KI-Tools sind nützlich, aber werbespezifische KI-Plattformen bieten erweiterte Anpassungsmöglichkeiten, um Ihnen bei der Erstellung Ihrer Texte zu helfen. Diese Tools bieten häufig voreingestellte Vorlagen, Anpassungen der Tonalität und erweiterte Funktionen, die Werbefachleuten helfen, markenkonsistente Botschaften zu erstellen.

Korrektorat und Lektorat

Roboter können nicht alles; auch Algorithmen können Fehler machen. Stellen Sie sicher, dass Sie als Content-Experte oder -Expertin den Text durchsehen, um sicherzustellen, dass er korrekt ist und genau das aussagt, was Sie wollen. 

Hürde Nr. 3: KPIs messbar durch KI-generierte Inhalte pushen

Natürlich können Sie einfach KI-Texte schreiben, ohne sich auf Metriken zu konzentrieren, aber das wird keine erstklassigen Ergebnisse liefern und den organischen Traffic nicht so ankurbeln, wie Sie es sich erhoffen. Zwei weitere Bedenken, die von den Befragten geäußert wurden, sind, dass KI-generierte Inhalte nicht so gut abschneiden wie die von Menschen erstellten (24 %) und dass sie SEO oder E-E-A-T nicht berücksichtigen (19 %). 

Der Unterschied in der Qualität der Inhalte zwischen KI und Mensch veranlasst viele Marketing-Fachleute, vor dem Einsatz von KI-generierten Inhalten zu warnen: „KI-generierte Texte sind offensichtlich, aber die Leute werden sie produzieren und uns bitten, die minderwertigen Ergebnisse zu veröffentlichen.“

Lösungen

Möchten Sie durch den Einsatz von KI erfolgreichere Inhalte erhalten? Probieren Sie einige dieser Hacks aus:

Weben Sie KI langsam ein

Führen Sie KI nicht von Null auf Hundert ein, sondern langsam, während Sie herausfinden, was für Ihre Marke am besten funktioniert. Indem Sie KI-generierte Inhalte mit menschlicher Aufsicht kombinieren, können Sie die Authentizität bewahren und gleichzeitig die Effizienz der KI ausschöpfen. Ein hybrider Ansatz – bei dem KI bei der Ideenfindung und Strukturierung hilft, während Menschen Ton, Sprache und Tiefe verfeinern – führt in der Regel zu den besten Ergebnissen.

Resultate messen

Probieren Sie verschiedene Variationen von KI-generierten Inhalten aus und verfolgen Sie, welche Prompts Sie verwenden und welche SEO-Überlegungen Sie anstellen. So können Sie herausfinden, was funktioniert hat und was nicht, und Ihren Ansatz für die Zukunft verfeinern. 

Füttern Sie AI mit SEO- und E-E-A-T-Informationen

KI versteht SEO und E-E-A-T im Allgemeinen nicht von Natur aus, es sei denn, Sie leiten sie an:

  • Geben Sie detaillierte Anweisungen: Bitten Sie die KI, Expertenmeinungen, Beispiele aus der Praxis und maßgebliche Quellen einzubeziehen.
  • Steigern Sie manuell die Glaubwürdigkeit: Fügen Sie Zitate, Fallstudien und datengestützte Erkenntnisse ein, die die KI übersehen könnte.
  • Optimieren Sie für Suchmaschinen: Integrieren Sie strategische Keywords auf natürliche Weise und strukturieren Sie den Inhalt mit klaren Überschriften, Aufzählungspunkten und internen Links.
  • Wählen Sie Content-Marketing-spezifische KI-Tools: Speziell entwickelte Tools wie Jasper.ai wurden entwickelt, um Inhalte zu erstellen, die mit E-E-A-T-Elementen versehen sind und in der organischen Suche gut abschneiden.

Hürde Nr. 4: KI-Tools nicht überlasten

Da ständig neue KI-Tools auf den Markt kommen, kann es sich überwältigend anfühlen, auf dem Laufenden zu bleiben – vor allem, wenn die Unternehmensleitung ihre Teams drängt, KI zur Steigerung der Produktivität und Effizienz einzusetzen.

Für Marketing-Fachleute besteht die Herausforderung nicht nur darin, neue Tools zu erlernen, sondern auch herauszufinden, welche Tools es wert sind, Zeit in sie zu investieren. Die rasante Entwicklung von KI bedeutet, dass die modernsten Tools von heute schon morgen veraltet sein können. Ohne eine sorgfältige Auswahl der Tools kann dieser Druck, KI zu übernehmen, zu ineffektiven Ergebnissen führen. Wie es eine Befragte ausdrückte: „Viele Vorstände werden KI vorantreiben, und kleine Unternehmen werden sie nutzen, aber letztendlich wird sie für alle negativ sein, wenn sie mit generischem Müll gefüllt ist.“ 

Ein anderer Befragter äußerte seine Frustration über die Lernkurve: „Jedes Tool hat seine eigene, einzigartige Benutzeroberfläche, individuelle Eingabemethoden und Funktionen. Und sie ändern sich so schnell, dass man das Gefühl hat, ständig 10+ KI-Programme lernen zu müssen, um mit ihren eigenen Funktionen mithalten zu können.”

Lösungen

Wie lassen sich diese Probleme lösen, um die Implementierung und das Training von KI weniger stressig zu gestalten? Nutzen Sie diese bewährten Verfahren:

Langsam und mit Bedacht vorgehen

Beginnen Sie klein, indem Sie prüfen, wie sich ein neues Tool oder ein neuer Prozess in Ihre bestehenden Abläufe einfügen könnte, ohne das Rad komplett neu zu erfinden. Anstatt KI um ihrer selbst willen zu implementieren, sollten Sie überlegen, wie sie Ihren Prozess der Inhaltserstellung verbessern könnte. Suchen Sie nach einer bestimmten Aufgabe, bei der Sie KI einsetzen möchten, recherchieren Sie Optionen, die für diesen Zweck geeignet sind, legen Sie KPIs fest, mit denen Sie den Erfolg messen wollen, und überlegen Sie dann, wie Sie andere Aufgaben automatisieren können. 

Recherchieren Sie für Ihre Ziele relevante Tools

KI ist keine Einheitslösung – zumindest muss sie das nicht sein. Informieren Sie sich, was es gibt, anstatt sich auf das zu stürzen, von dem Sie gerade gehört haben. Diese Recherche hilft Ihnen, Ihre Optionen besser zu verstehen und gibt Ihnen weitere Ideen, wie Sie KI in Ihrem Alltag einsetzen können. Außerdem erhalten Sie eine differenzierte Auswahl auf der Grundlage des Preises, den Sie zu zahlen bereit sind, und der Ziele, die Sie damit erreichen wollen. 

Treffen Sie Ihre Entscheidung auf Grundlage Ihrer Markenanforderungen

Ihre Marke hat einzigartige Bedürfnisse. Das bedeutet, dass Sie eine KI-Lösung suchen, die Sie gezielt und strategisch unterstützt. Um das richtige KI-Tool zu finden, denken Sie an die spezifischen Aufgaben, die Sie durch KI verbessern wollen. Nutzen Sie diesen Rahmen, um die Tools zu bewerten, die Sie zur Auswahl haben. Identifizieren Sie dann die für Ihre Marke wichtigsten KPIs und stellen Sie sicher, dass Sie diese mit dem Tool messen können. Besprechen Sie die Optionen mit Ihrem Team und der Geschäftsleitung, einschließlich der Preise und Funktionen – keine Aufgabe für nur eine Person. Führen Sie das Tool schließlich strategisch ein und stellen Sie sicher, dass alle Mitarbeitenden geschult und bereit sind, das volle Potenzial des Tools zu nutzen. 

Regelmäßige Auswertung der Performance

KI-Tools sollten keine einmaligen Lösungen sein, die man schnell wieder vergisst. Überprüfen Sie regelmäßig ihre Effektivität durch:

  • Messungen anhand Ihrer KPIs, um festzustellen, was das Tool gut macht und wo es versagt
  • Gegenüberstellung von Erwartungen und tatsächlichen Ergebnissen
  • Identifizierung neuer Funktionen oder alternativer Tools, die Ihre Anforderungen im Zuge der Weiterentwicklung von KI besser erfüllen könnten

Das Rätsel der KI-Texte lösen

Manchmal ist es schwer zu erkennen, welche Teile fehlen, wenn man nicht zuerst das Gesamtbild betrachtet. Wie soll Ihr Content klingen und was soll er erreichen? Was sollen die Leser*innen von Ihrem Text haben? 

Wenn Sie sich auf Qualität statt Quantität konzentrieren, bewährte Verfahren für KI-generierte Inhalte anwenden und Ihre Texte immer auf Fakten überprüfen und Korrektur lesen, können Sie häufige Hindernisse überwinden und der Konkurrenz einen Schritt voraus sein.