Denken Sie an Ihre persönlichen Erfahrungen mit Zeitschriftenabonnements für spezielle Interessen. Was ist das Besondere an diesen Artikeln, dass Sie jedes Mal, wenn sie erscheinen, mit Begeisterung weiterlesen?
Angesichts der Tatsache, dass 73 Prozent der Millennials angeben, dass sie Mitteilungen von Unternehmen lieber per E-Mail erhalten, ist es an der Zeit, Ihre E-Mail-Marketing-Strategie mit einem informativen Newsletter aufzuwerten.
Was ist ein Newsletter und warum ist er wichtig?
Newsletter gibt es schon seit Langem. Ursprünglich handelte es sich um gedruckte Berichte, die Unternehmensnachrichten enthielten. Diese Berichte wurden dann regelmäßig an ein Zielpublikum wie Angestellte und/oder Kundschaft verschickt.
Heute, im digitalen Zeitalter, werden Newsletter per E-Mail verschickt und abonniert. Die heutigen Newsletter enthalten den gleichen wertvollen Inhalt und die gleichen wichtigen Informationen wie die gedruckten Briefe von damals, aber sie decken sich mit E-Mail-Marketing-Strategien.
„Newsletter, sowohl intern als auch extern, sind extrem wichtig, weil sie eine direkte Kommunikationslinie zwischen Ihnen und Ihrem Publikum bieten“, sagt Filza Naveed von ContactMonkey Inc. „Im Gegensatz zu anderen digitalen Medien sind E-Mail-Newsletter zudem sehr intim.“
Das Ziel eines Newsletters ist es, bei Interessenten, Partnern, Bestandskunden und eigenen Angestellten im Gedächtnis zu bleiben. Betrachten Sie den Newsletter als Dreh- und Angelpunkt des gesamten Content-Marketings im Internet. Die darin enthaltenen Informationen sind nicht verkaufsorientiert, aber sie sind für die Personen, an die Sie verkaufen möchten, äußerst relevant und helfen Ihnen, Beziehungen zu dieser Zielgruppe zu pflegen, die später zu Umsatzmöglichkeiten führen können.
Welche Arten von Newslettern gibt es?
Die meisten Unternehmen konzentrieren sich auf Kunden-Newsletter, aber auch die Verteilung an Beschäftigte und Interessenten ist eine Option, die man in Betracht ziehen sollte. Schauen wir uns den Unterschied zwischen diesen drei Varianten einmal genauer an:
- Ein Angestellten-Newsletter, auch bekannt als interner Newsletter oder Firmen-Newsletter, ist das interne Kommunikationsmittel eines Unternehmens. Wenn er effektiv eingesetzt wird, kann er die Beschäftigten über die Geschehnisse im Unternehmen auf dem Laufenden halten und gleichzeitig Barrieren zwischen den Abteilungen abbauen, den E-Mail-Stau im Unternehmen verringern und die Belegschaft an die Mission und die Markenwerte erinnern.
- Kunden-Newsletter bieten die perfekte Gelegenheit, um Marketing-Kampagnen zu testen. Mit Newslettern, die sich an die Kundschaft richten, können Unternehmen ihre Autorität in der Branche stärken. Außerdem können sie Kunden und Kundinnen über neue Produkte und Dienstleistungen informieren, sobald diese verfügbar sind.
- Newsletter für potenzielle Neukunden bilden die Grundlage der meisten E-Mail-Marketing-Maßnahmen. Sie sollen die Autorität der Marke und das Vertrauen der Kontakte in Ihrer E-Mail-Liste stärken. Die Idee ist, den Abonnenten und Abonnentinnen großartige Inhalte ohne offensichtliche Verkaufsabsicht zu bieten. Auf diese Weise können Sie die Beziehungen zu den Interessenten aufrechterhalten, die sich mit der Zeit und mit Hilfe von „Nurturing“ zu potenziellen Kunden und Kundinnen entwickeln.
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Was sind die üblichen Ziele für E-Mail-Newsletter?
Stellen Sie sich Ihren Newsletter als eine Zeitung vor, die ausschließlich Ihrem Unternehmen gewidmet ist. Was möchten Sie Ihren Lesern und Leserinnen mitteilen, und wie sollen sie über Ihr Unternehmen denken?
So wie eine Zeitung informativ, zeitgemäß und aussagekräftig sein muss, sollte Ihr E-Mail-Newsletter dasselbe leisten. Was wollen Sie mit dieser Auflage erreichen?
Sie können bestimmte Newsletter-Ziele durch allgemeine Kennzahlen erreichen, die mit Marketing-Automatisierungssoftware nachverfolgt werden können. Dazu gehören:
- Wachstumsrate der Abonnements
- Zustellbarkeitsrate
- Spam-Rate
- Abbestellungsrate
- Öffnungsrate
- Click-to-Open-Rate
- Durchklickrate
Die Klickrate sagt viel darüber aus, wie Sie Ihr Publikum ansprechen. Eine hohe Klickrate bedeutet, dass Ihre Zielgruppe auf die in Ihrer E-Mail enthaltenen Links oder Handlungsaufforderungen klickt. Das ist ein Zeichen dafür, dass Sie eine ansprechende Botschaft vermitteln und Ihre Leser*innen zufriedenstellen. Eine niedrige Klickrate kann darauf hindeuten, dass Sie keine klaren CTAs enthalten oder dass der von Ihnen beworbene Inhalt nicht interessant ist – oder dass Sie ihn auf eine uninteressante Weise bewerben.
Auch die Konversion ist entscheidend. Ihre Ziele, wie z. B. das Ausfüllen eines „Kontaktformulars oder das Erreichen von „Demo anfordern“-Klicks, stehen in direktem Zusammenhang mit den Einnahmen.
Um eine Vielzahl von Zielen zu erreichen, wie z. B. die Steigerung des Umsatzes, die Förderung des Engagements, die Aufrechterhaltung der Kundentreue und eine effektive Kommunikation, sollten Ihre Newslettertexte klar, prägnant und für Ihre Zielgruppe relevant sein. Nutzen Sie Analysefunktionen wie die Registerkarte „Zielgruppe“ in Google Analytics, um ein klares Bild von der Zielgruppe zu erhalten, die Sie ansprechen möchten.
Was sollte mein E-Mail-Newsletter enthalten?
Ein erfolgreicher Newsletter – der anhand von Kennzahlen wie Öffnungsrate, Klickraten, Konversionen, Weiterleitungen und Zustellungsrate gemessen werden kann – sollte Folgendes enthalten:
- Eine kreative Betreffzeile. Geben Sie den Lesern und Leserinnen einen Grund, die E-Mail zu öffnen.
- Einen starken Call-to-Action. Was wollen Sie mit Ihrem Newsletter erreichen?
- Einen informativen und übersichtlichen Text. Der Inhalt Ihres Newsletters ist das, wofür die Leser*innen kommen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Text und die begleitenden Bilder ansprechend und ausgefeilt sind und dass sie in einer intuitiven, auf mobile Endgeräte reagierenden E-Mail-Vorlage organisiert sind.
- Eine Möglichkeit zur Abmeldung von zukünftigen E-Mails. Sie müssen Ihren Lesern und Leserinnen die Möglichkeit geben, den E-Mail-Verkehr zu stoppen. Andernfalls könnten sie frustriert sein und sich schließlich von Ihrer Marke abwenden.
- Einen konsistenten Zeitplan. Egal, ob Sie wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich versenden, achten Sie darauf, wie oft Sie den Newsletter verschicken.
Das Letzte, was Sie tun wollen, ist, einen Newsletter zu verschicken, an dem Ihre Zielgruppe kein Interesse hat, so dass sie ihn ignoriert, löscht oder sich möglicherweise abmeldet.
Obwohl jeder E-Mail-Newsletter einzigartig ist, gibt es einige allgemeine Gestaltungsrichtlinien zu beachten:
- Achten Sie darauf, dass das Farbschema zu Ihrer Marke passt.
- Verwenden Sie gut lesbare und übersichtliche Schriftarten.
- Nutzen Sie Zwischenüberschriften, um Ihre Leserschaft durch den Inhalt zu leiten.
- Ordnen Sie den Inhalt des Newsletters so an, dass er leicht zu scrollen ist.
- Verwenden Sie eine responsive Newsletter-Vorlage, die auf mehreren Gerätetypen gut geladen wird.
- Betten Sie Bilder ein, damit Ihr Newsletter nicht eintönig wird.
Clevere Newsletter-Ideen für Ihre Inspiration
Brauchen Sie einen Anstoß für Ihre nächste Newsletter-Strategie? Dann sollten Sie die folgenden cleveren Newsletter-Ideen und einige funktionierende Beispiele aus der Praxis in Betracht ziehen:
1. Ein kreativer Name zur Einstimmung auf das, was kommen wird
Der einfachste Weg, Ihre Zielgruppe dazu zu bringen, sich für Ihren E-Mail-Newsletter anzumelden – und dazu, immer wieder zu kommen – ist, sie mit einem ausgefallenen Namen zu locken.
moo.com zum Beispiel – ein Unternehmen, das Druckerzeugnisse wie Visitenkarten, Postkarten, Flyer und vieles mehr herstellt – nannte seinen Firmen-Newsletter MOOsLetter. Stoppen Sie gleich hier und melden Sie mich an.
Schon die Begrüßungs-E-Mail ist voller Pep, vom locker geschriebenen Inhalt bis hin zu einem Bild, das ein Huhn, einen frisch gebackenen Laib Brot, Champagner und einen roten Luftballon zeigt. Die Leser*innen wissen gleich, dass sie sich für lustige Inhalte anmelden, wenn sie den MOOsLetter abonnieren.



2. Eine Erfolgsgeschichte Ihrer Kundschaft
Es reicht nicht aus, Ihren Lesern und Leserinnen einen Einblick in die Produkte oder Dienstleistungen zu geben, die Sie anbieten. Sie wollen auch wissen, was Sie erreicht haben: Läuft das Geschäft für Ihr Unternehmen aufgrund von Kundenerfolgen gut?
Ihr Newsletter bietet eine optimale Gelegenheit, einen Ihrer Kunden hervorzuheben, der mit Ihren Dienstleistungen überaus zufrieden war.
Hier ist ein Beispiel für eine Erfolgsgeschichte, die wir kürzlich in einem unserer englischsprachigen Newsletter veröffentlicht haben:

3. Ein Mitarbeiter-Spotlight oder eine Unternehmensgeschichte
Während eine Erfolgsgeschichte Ihren Lesern und Leserinnen einen Einblick in eine positive, reale Erfahrung mit Ihrem Unternehmen gibt, lässt ein Mitarbeiter-Spotlight Ihr Publikum einen Tag – oder eine E-Mail – im Leben eines Ihrer vertrauten Angestellten erleben. Sie erhalten einen intimen Blick hinter die Kulissen Ihres Unternehmens. Wenn Sie sich für ein Mitarbeiter-Spotlight entscheiden, vergessen Sie nicht, ein paar Bilder beizufügen. Ein Porträtfoto und ein paar persönliche Bilder des Team-Mitglieds zu Hause mit Familie und Freunden zeigen, dass Ihr Unternehmen professionell, aber auch sympathisch für die Leser*innen ist. In Unternehmen, die remote arbeiten, haben die Mitarbeitenden oft kein professionelles Foto. Allerdings lässt sich dieses mit Hilfe eines KI-Generators kostengünstig erstellen.
Wenn Sie nach einer kreativen Möglichkeit suchen, Ihre Mitarbeiter*innen zu präsentieren, können Sie, wie wir es tun, Blogposts erstellen, die den Teammitgliedern gewidmet sind, und diese in Ihrem Newsletter veröffentlichen.
Eine weitere Idee ist es, von Zeit zu Zeit wichtige Meilensteine oder Jahrestage des Unternehmens in Ihren Newsletter aufzunehmen. Hier ist ein Beispiel von CharityWater.org:

4. Ein Brief des CEO
Gibt es einen besseren Weg, eine Verbindung zwischen Ihrer Marke und Ihrer Leserschaft herzustellen, als ein persönlicher Brief des CEO?
Ein Beispiel für diesen Ansatz stammt von Robert Glazer, dem Gründer und Geschäftsführer der Marketing-Agentur Acceleration Partners. Jede Woche verschickt er einen Unternehmensnewsletter namens Friday Forward. Wie das Magazin Inc. berichtet, enthält der Newsletter inspirierende Geschichten, mentale Übungen, Erinnerungen und Ratschläge für Schritte zur persönlichen Weiterentwicklung und mehr.
„Ich habe damit begonnen, jeden Freitag meinem Team eine Notiz zu einem Führungsthema zukommen zu lassen – ein Zitat und einen damit verbundenen Tipp/Artikel zum Thema persönliches Wachstum“, so Glazer gegenüber Inc. „Die Reaktion war überwältigend positiv, so dass die Mitarbeiter*innen mir sagten, dass sie sich jeden Freitag darauf freuen.”


5. Eine Trainingssession
Sind Sie daran interessiert, Ihr Publikum über die neuesten SEO-Best-Practices zu unterrichten? Vielleicht möchten Sie sie motivieren, die neuesten Taktiken zur Erstellung von Blog-Inhalten auszuprobieren, mit denen Sie viel Erfolg hatten. Wie auch immer, Ihre Leser*innen haben aus einem bestimmten Grund abonniert: Sie schätzen die Informationen, die Sie weitergeben.
Die Association for Strategic Marketing nutzt diese Taktik, indem sie ihr Webinar per Newsletter bewirbt.
In diesem Newsletter erfahren Sie, wann das Webinar stattfindet und welche wichtigen Punkte darin behandelt werden. Dies ist eine weitere Möglichkeit für Ihr Unternehmen, seine Kompetenz in Ihrer Branche unter Beweis zu stellen, indem Sie praktische Lösungen für die Probleme Ihrer Kundschaft und Interessenten anbieten.

6. Blog-Teaser
Blog-Teaser eignen sich hervorragend, um Ihre Leser*innen zu inspirieren, den Artikel zu öffnen und in Ihren Blog einzutauchen. Obwohl es sich um eine übliche Taktik für Unternehmensnewsletter handelt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, Blog-Teaser zu verstärken, wenn dies das Kernstück Ihrer Strategie ist.
Warum stellen Sie den Lesern und Leserinnen nicht eine Frage, die im Blog beantwortet wird, anstatt einen Absatz oder eine Zusammenfassung jedes Blogbeitrags in den Teaser aufzunehmen? Das regt Ihr Publikum zum Nachdenken an und kann es dazu verleiten, den Blog zu öffnen und die Antwort zu lesen. Die Steigerung der Besucherzahlen auf dem Blog sollte immer oberste Priorität haben.
Hier ist eines unserer Lieblingsbeispiele von Moz, wie man einen Newsletter strukturiert, dessen Hauptziel es ist, den Traffic zum Blog und den Ressourcen zu erhöhen:

7. Ein Wettbewerb oder ein Werbegeschenk
Bauen Sie eine treue Newsletter-Fangemeinde auf, indem Sie Ihren Lesern und Leserinnen Angebote, Sonderaktionen, Gutscheine und Rabatte anbieten. Wenn Sie befürchten, dass Ihre Leserinnen und Leser das Angebot als zu verkaufslastig empfinden, sollten Sie es nicht zum einzigen Element des Newsletters machen. Gehen Sie stattdessen dezent vor und platzieren Sie es am Ende der Seite.
Dies ist auch eine gute Möglichkeit, die Weitergabe Ihrer Inhalte in sozialen Netzwerken mit Ihrem Newsletter zu fördern. Ein Gewinnspiel auf der von Ihnen bevorzugten sozialen Plattform kann zum Beispiel das Engagement und das Interesse fördern, was zu einer höheren Reichweite auf der Plattform führt.

8. FAQs und Umfragen
Manchmal ist es die klügste Strategie, Ihrer Zielgruppe zu helfen, sich wohler zu fühlen und besser über Ihr Unternehmen informiert zu sein, wenn Sie direkt und ehrlich über die Ziele und Absichten Ihres Unternehmens sprechen. Verbessern Sie die Transparenz gegenüber Ihrer Leserschaft, indem Sie eine Reihe von häufig gestellten Fragen und die entsprechenden Antworten versenden. Beginnen Sie mit den Fragen, die Ihr Vertriebsteam am häufigsten erhält, und bauen Sie darauf auf.
Umfragen sind eine weitere Möglichkeit, Ihren Abonnenten und Abonnentinnen die Möglichkeit zu geben, sich mit Ihrer Marke zu beschäftigen und gleichzeitig wertvolles Feedback für Ihren Newsletter zu geben. Fragen Sie sie, wie es Ihnen geht, wie ihnen der Newsletter gefällt und ob es Inhalte gibt, die sie gerne von Ihnen sehen würden. Auf diese Weise können Sie herausfinden, wie wertvoll Ihr Newsletter für Ihr Publikum ist, und sogar neue Themenbereiche festlegen, die Sie behandeln sollten.
Im Folgenden finden Sie ein großartiges Beispiel dafür, wie Sie eine Umfrage in einem Newsletter bewerben können. Sur la Table leitete seinen E-Mail-Newsletter mit einem Link zur Umfrage ein und verknüpfte ihn mit anderen Inhalten:

Fazit
E-Mail-Marketing-Kampagnen sind heute effektiver denn je. Da so viele Verbraucher*innen auf E-Mails von Unternehmen angewiesen sind, gibt es keinen Grund, warum Ihr Unternehmen nicht die Gelegenheit nutzen sollte, einen Newsletter mit Ihren wertvollsten Inhalten zu erstellen und zu versenden.
Solange Sie es verstehen, eine starke Botschaft auf clevere und spannende Weise zu formulieren und aufrechtzuerhalten, sollten Sie kein Problem damit haben, Ihr Publikum bei der Stange zu halten.
Aber denken Sie daran: Die Erstellung eines Newsletters ist nicht so einfach wie das Versenden beliebiger Inhalte. Sie müssen etwas schaffen, auf dessen Lektüre sich Ihre Zielgruppe freut und das sie mit Freude und Spannung erwartet, sobald Ihre E-Mail in ihrem Posteingang landet.

